Benedikt Schreiber | Videoproduktion · Kameramann · Editing · (Motion)-Design in München

Gender Pay Gap | Warum verdienen Frauen weniger?

Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes haben Frauen in Deutschland im Jahr 2021 wie schon im Jahr zuvor pro Stunde durchschnittlich 18% weniger verdient als Männer: Frauen erhielten mit durchschnittlich 19,12 Euro einen um 4,08 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (23,20 Euro). Diesen Unterschied im Einkommen nennt man auch den „Gender Pay Gap“, genauer den unbereinigten Gender Pay Gap, wobei es einen Unterschied zu den ostdeutschen Bundesländern gibt. Hier fiel der unbereinigte Gender Pay Gap mit 6 % geringer aus als in Westdeutschland mit 19 %. Es wird unterschieden zwischen dem bereinigten und unbereinigten Pay Gap: Der unbereinigte Gender Pay Gap vergleicht den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer beziehungsweise Arbeitnehmerinnen miteinander, unabhängig von Branche oder Karrierestufe. Der bereinigte Gender Pay Gap misst den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Lebensläufen. Strukturbedingte Faktoren sind hier also weitgehend herausgerechnet. Dieser liegt bei 6%. Das bedeutet, dass Frauen bei einem jährlichen Durchschnittseinkommen von 35.000 Euro 2.100 Euro weniger verdienen.

https://www.blz.bayern.de/gender-pay-gap_zfp_100.html

Moderation: Wakila Ajagbe Autor: Markus Hensel Kamera: Andreas Thierschmidt, Markus Hensel Schnitt: Benedikt Schreiber Redaktion: Shirin Kasraeian

Kopftuchmädchen

Kopftuchmädchen ist ein junges Medienunternehmen, welches die bislang unterrepräsentierten Perspektiven muslimischer Frauen sichtbar macht und den stereotypen Repräsentationen in den Mainstreammedien (durch alternative Bilder und Narrative) entgegenwirkt.

Pressefreiheit in Gefahr!

In dieser Folge trifft sich Moderator Maxi in Berlin mit Christian Mihr, dem Geschäftsführer der Organisation Reporter ohne Grenzen. Von ihm erfährt Maxi, was #Pressefreiheit genau bedeutet, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland arbeiten und ob es Grenzen für die Presse- und Meinungsfreiheit gibt. Danach trifft Maxi zwei Journalistinnen, die für den kremlkritischen, russischsprachigen Sender OstWest-TV arbeiten, der von Berlin aus sendet. Mit ihnen spricht er über die aktuelle Lage von regierungskritischen Journalistinnen und Journalisten in Russland und wie sie es schaffen, ihre Zuschauerschaft mit unabhängig recherchierten Informationen zu versorgen.

https://www.blz.bayern.de/pressefreiheit_zfp_98.html

Autor: Markus Hensel Kamera: Gunnar Rossow, Markus Hensel Schnitt: Benedikt Schreiber Redaktion: Shirin Kasraeian

WAS MIT MEDIEN Podcast | Imagetrailer

Wenn du jede Woche eine gute Dreiviertelstunde WAS MIT MEDIEN hörst, bist du bestens über den Medienwandel informiert. Der Podcast schaut auf Neues im Journalismus, auf Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und sprechen mit inspirierenden Köpfen, die den Medienwandel gestalten.

Was ist deutsch? | Leben mit Migrationshintergrund

In dieser Folge geht es darum, wie Menschen mit Migrationshintergrund sich selbst in Deutschland wahrnehmen. Empfinden sie sich selbst als Deutsche? Wie wichtig ist das „Deutschsein“ oder ihre Nationalität für ihre Identität und welche Rolle spielt die andere Kultur, die sie in sich tragen? Dazu trifft Moderatorin Joanna zwei junge, in Deutschland lebende Frauen mit unterschiedlichen Geschichten. Die Künstlerin Abir Kobeissi kam 2017 aus dem Libanon nach Deutschland, um an der Akademie der Bildenden Künste zu studieren. Sie erzählt, wie sie mit den Unterschieden zwischen Kultur und Alltag ihres Heimatlandes und ihrer Wahlheimat lebt. Aylin Doğan wiederum ist in Deutschland geboren und ist Tochter türkischer Einwanderer. Sie fühlt sich als Deutsche, möchte aber den Kontakt zur Heimat ihrer Eltern nicht verlieren.

Autor: Markus Hensel Kamera: Andreas Thierschmidt, Jakob Lauber, Markus Hensel Schnitt: Benedikt Schreiber Redaktion: Shirin Kasraeian, Johannes Uschalt, Uta Löhrer