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„Das N-Wort Stoppen“ – Rassismus in Sprache und Medien | ganzKonkret

Wie ist es zu bewerten, wenn Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, darüber entscheiden möchten, was verletzend ist und was nicht? Auf der einen Seite versuchen Initiativen wie z.B. „Das N-Wort-Stoppen“ ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie ausgrenzend Sprache sein kann. Auf der anderen Seite gibt es Talkshows, in denen nicht von Rassismus betroffene Menschen beschließen, dass die Verwendung bestimmter Wörter nicht problematisch sei. In dieser Gemengelage, in der es auch um Gefühle geht, ist es wichtig, Betroffenen zuzuhören und ihre Anliegen ernst zunehmen. Das gilt auch für Medienschaffende. Ein gesellschaftlicher Diskurs, der möglichst viele Perspektiven in Betracht zieht, ist wichtig für Gemeinschaftssinn und eine starke Demokratie.

In dieser Folge besucht die Moderatorin Joanna eine Demo, auf der sich Aktivist*innen gegen den Gebrauch des N-Wortes einsetzen. Sie spricht vor Ort mit Teilnehmer:innen, u.a. auch mit David Mayonga (alias Roger Rekless), dem Rapper und Autoren des Buches „Ein N* darf nicht neben mir sitzen“. Im Gespräch mit der Journalistin Dunja Ramadan, die Mitglied bei den Neuen Deutschen Medienmacher:innen ist, erfährt Joanna außerdem mehr über die Rolle der Medien im Kampf gegen Rassismus und wie eine größere Vielfalt in den Medien erreicht werden kann.

https://www.blz.bayern.de/zeit-fuer-politik/rassismus-in-sprache.html

 

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