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Leben in der DDR | ganzKonkret

Zehlendorf-Kleinmachnow. Dort verlief die Mauer, die die DDR von der BRD trennte. In Zehlendorf ist Ahrends, Jahrgang 1951, geboren. 1957 zog er mit seiner Familie nach Kleinmachnow. Im Sommer 1961, als er zehn war, wurde hinter den Gärten seiner Nachbarschaft die Mauer errichtet. Martin Ahrends erzählt vom Alltag und vom politischen System der DDR und davon, wie er wegen seiner unbequemen Meinungen zum Staat Arbeitsverbot bekam und gezwungen war auszureisen. Maxi trifft auch die Zeitzeugin Monika Schneider, die 1983 versuchte, mit Hilfe ihres westdeutschen Freundes über Prag in die Bundesrepublik zu fliehen. Sie wurde verhaftet und wegen „versuchter Republikflucht“ zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Sie saß im Gefängnis Hohenschönhausen und wurde 1985 von der Bundesrepublik freigekauft. Monika Schneider schildert ihr Leben während der Haft und beschreibt, mit welchen Methoden Abweichler in der DDR kontrolliert und überwacht wurden, v. a. durch die Agenten und Inoffiziellen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, der „Stasi“.

https://www.blz.bayern.de/zeit-fuer-politik/leben-in-der-ddr.html

Autor: Markus Hensel Kamera: Gunnar Rossow, Markus Hensel Schnitt: Benedikt Schreiber Redaktion: Shirin Kasraeian

 

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